Vollkornbrote
Vom Lebkuchen zum Vollkornbrot: In Weißenstadt begann 1905 die Geschichte von PEMA mit einer Lebküchnerei. Seit 1950 gehören auch Roggenvollkornbrot und Pumpernickel dazu. Heute findest du bei uns sieben Bio-Brotspezialitäten von FRANKENKORN – vom kernigen Saatenbrot bis zum 5-Sorten-Brotkorb.
Vollkorn aus Weißenstadt – Brot mit Geschichte
Bio-Vollkornbrote aus Franken – FRANKENKORN von PEMA
Eine Scheibe kräftiges Roggenbrot mit Butter, ein kerniges Saatenbrot zum Frühstück oder Pumpernickel zur Brotzeit: Vollkornbrot kann ganz unterschiedlich schmecken. Unsere sieben FRANKENKORN-Brote werden von PEMA in Weißenstadt im Fichtelgebirge hergestellt. Du findest hier Bio-Roggenvollkornbrot, Dinkel- und Saatenbrot, Pumpernickel, ein Urtyp-Brot mit alten Getreidearten, ein Eiweißbrot und einen Brotkorb zum Probieren. Was die Sorten unterscheidet, zeigen wir dir hier.
🌾 PEMA: Aus der Lebküchnerei wurde eine Vollkornbäckerei
1905 gründeten Elise und Adam Leupoldt in Weißenstadt eine Konditorei und Lebküchnerei. 1950 kam durch einen kuriosen Zufall das Vollkornbrot dazu: Heinrich Leupoldt stieß auf eine vermeintliche Lebkuchenfabrik, in der tatsächlich Pumpernickel gebacken wurde. So begann die Geschichte der Roggenvollkornbrote. Heute steht PEMA Vollkorn-Spezialitäten für Brote, bei denen der Sauerteig eine wichtige Rolle spielt.
Nach Herstellerangaben bezieht PEMA den Roggen für seine traditionellen Roggenbrote aus einer Erzeugergemeinschaft im Umkreis von rund 30 Kilometern. Das Korn wird im Betrieb gereinigt, gewaschen und anschließend verarbeitet. Der eigene Natursauerteig wird in drei Stufen geführt. Die Getreideherkunft kann bei den unterschiedlichen Brotvarianten abweichen; sie ergibt sich nicht automatisch aus dem Herstellungsort Weißenstadt.
🍞 Roggenvollkornbrot und Pumpernickel: zwei Klassiker
Wer ein unkompliziertes Brot für jeden Tag sucht, findet im Bioland-Roggenvollkornbrot eine klare, roggenbetonte Rezeptur mit Roggenvollkornschrot, Natursauerteig, Wasser, Salz und Hefe. Seine saftige Krume passt zu Käse, Butter, Honig oder herzhaften Aufstrichen.
Deutlich dunkler und dichter ist das Bioland-Pumpernickel. Es wird laut Produktangabe rund 20 Stunden gebacken. Die lange Backzeit prägt seine dunkle Farbe und den malzig wirkenden Geschmack – ein schöner Begleiter zu Frischkäse, kräftigem Käse oder Räucherfisch.
🌻 Saatenbrot und Dinkelbrot: kernig oder mild
Im Bio-Saatenbrot stecken 25 Prozent Saaten: Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Chiasamen. Dazu kommen unter anderem Roggenvollkornschrot, Haferflocken, Dinkelvollkornschrot und Natursauerteig. Das Brot ist eine gute Wahl, wenn du gerne Körner und Biss in der Scheibe hast.
Das Bioland-Dinkelbrot schmeckt etwas anders: Die Rezeptur verbindet Dinkelvollkorn mit einem Sauerteig, der auch Roggen enthält. Es passt sowohl zu Marmelade am Morgen als auch zu einer herzhaften Brotzeit. Wichtig: Dinkel ist eine Weizenart und enthält Gluten.
🌱 Urtyp und Eiweißbrot: zwei besondere Rezepturen
Beim Bio-Urtyp-Brot ergänzen gekeimter Emmer, Einkorn und Dinkel eine Basis aus Dinkel- und Roggenvollkorn. Jede der drei gekeimten Getreidearten macht laut Zutatenliste drei Prozent aus. Das Brot eignet sich für alle, die unterschiedliche Getreidearomen kennenlernen möchten.
Das Bio-Eiweißbrot setzt einen anderen Schwerpunkt: Neben Roggenvollkorn und Sauerteig enthält es unter anderem Weizeneiweiß, Süßlupinenmehl, Weizenkeime und Saaten. Die Produktdeklaration weist 16 Gramm Eiweiß je 100 Gramm aus. Bei einer Lupinenallergie ist dieses Brot nicht geeignet.
🥖 Fünf Brotsorten ausprobieren, ohne fünf Laibe zu öffnen
Für alle, die sich nicht entscheiden möchten, gibt es den Bioland 5-Sorten-Brotkorb. Er enthält zehn einzeln verpackte Portionen zu je 50 Gramm: Roggenvollkornbrot, Pumpernickel, Dinkelbrot, 4-Korn-Brot und Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen – jede Sorte zweimal. Praktisch für einen kleinen Haushalt oder eine abwechslungsreiche Brotzeit.
🧭 Welches Vollkornbrot passt zu dir?
Für die klassische Brotzeit: Roggenvollkornbrot mit einer saftigen, kräftigen Krume.
Für kleine herzhafte Häppchen: Pumpernickel mit Frischkäse, Käse oder Räucherfisch.
Für alle, die Körner mögen: Saatenbrot mit Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Chia.
Für Abwechslung beim Frühstück: Dinkelbrot oder Urtyp-Brot; mit dem Brotkorb lassen sich gleich fünf Sorten probieren.
Häufige Fragen zu unseren Vollkornbroten
Was bedeutet Vollkornbrot eigentlich?
Nach den Leitsätzen für Brot und Kleingebäck müssen mindestens 90 Prozent des verwendeten Getreides als Vollkorn vorliegen. Das muss man dem Brot nicht ansehen: Auch fein vermahlenes Vollkorn kann dafür verwendet werden.
Sind alle FRANKENKORN-Brote glutenfrei?
Nein. Je nach Sorte enthalten sie ROGGEN, DINKEL, WEIZEN, HAFER oder GERSTE. Beim Eiweißbrot ist außerdem SÜSSLUPINE enthalten. Prüfe die Allergenangaben beim jeweiligen Produkt.
Stammen alle Zutaten aus dem Fichtelgebirge?
Nein. PEMA verarbeitet nach eigenen Angaben regionalen Roggen aus dem Umland von Weißenstadt. Andere Zutaten und Getreidearten können aus weiteren Anbaugebieten stammen. Für die genaue Einordnung gilt die Deklaration des jeweiligen Brots.
Wie lagere ich abgepacktes Vollkornbrot?
Halte dich an die Angaben auf der Packung. Ungeöffnete Brote lassen sich entsprechend dem Mindesthaltbarkeitsdatum lagern. Nach dem Öffnen die Verpackung wieder gut verschließen und das Brot innerhalb der empfohlenen Zeit verbrauchen.